Muttertag

Ein Baby, in die Welt entlassen,
kann die Freude noch nicht fassen:
Liegt im Arm von seiner Mutter,
alles wunderbar in Butter!

Hat als erstes mitgekriegt:
„Da ist ja jemand, der mich liebt!“
fühlt sich sicher und geborgen,
macht sich keine grossen Sorgen.

Wird sodann nach Haus gebracht,
dort behütet Tag und Nacht,
wird gefüttert und trainiert,
damit’s im Leben nicht verliert.

Dann in seinem weit’ren Leben,
wird’s Höhen und auch Tiefen geben,
wird es noch sehr vieles lernen
und sich von zu Haus entfernen.

Doch mindestens ein Tag im Jahr,
ist es für die Mutter da,
zeigt, wie sehr es sie stets mag,
nicht nur an diesem Muttertag.

Gegenliebe

„Ich liebe Dich!“ ist schnell gesagt,
doch mancher hat davor verzagt,
denn sagt man es dem Gegenüber
hört man gern „Ich lieb‘ Dich wieder!“.

Und sagt der andere das nicht,
verliert man schnell das Gleichgewicht,
er soll es doch genauso sehen
und zu seiner Liebe stehen!

Doch Liebe funktioniert so nicht,
sie hat ein anderes Gewicht,
sie macht nicht immer alles gleich,
macht niemand arm und niemand reich.

Sie kommt auch nicht zu Dir geflogen,
wird nicht eingeimpft von oben,
ist nicht Segen oder Fluch,
und auch kein Betrugsversuch.

Wenn man jemand wirklich liebt,
ist man froh, dass es ihn gibt,
möchte, dass er fort besteht
und dass es ihm bestens geht.

Gegenliebe wäre schön,
jeder kann das gut versteh’n!
Doch so sollt‘ Liebe niemals sein,
basiert sie drauf, ist sie nur Schein.

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